Was ist ein Spermiogramm?

Ein Spermiogramm dient der Untersuchung der Zeugungsfähigkeit des Mannes. Das Spermiogramm ist Teil einer größeren Untersuchung, die ein Mann vornimmt, wenn er wissen möchte, ob er fruchtbar ist und Kinder zeugen kann.

 

Wie sieht die Untersuchung aus?

Viele Männer haben Angst vor der Untersuchung. Oftmals ist es ihnen auch unangenehm und sie weigern sich mitunter, sich der Untersuchung durch ein Spermiogramm zu unterziehen. Doch Angst braucht Mann davor gar nicht zu haben, die Untersuchung ist harmlos. Der Mann muss zunächst eine Samenprobe seines Ejakulats abgeben. Dies wird üblicherweise in einem Becher “gesammelt” und zum Labor gebracht, in dem das Spermiogramm gemacht werden soll. Wichtig dabei ist, dass die Samenprobe nicht älter als 30 Minuten sein darf, da sonst eine zuverlässige Untersuchung nicht mehr möglich, die Probe also nicht mehr zu gebrauchen ist. Um sicherzugehen, dass das Spermiogramm auch die richtigen Ergebnisse liefert, wird empfohlen, 2-3 Untersuchungen vorzunehmen.

Bei der Untersuchung des Spermas muss dieses zunächst flüssig werden, was naturgemäß etwa eine halbe Stunde dauert. Erst nach dieser Verflüssigung ist eine Untersuchung des Ejakulats unter dem Mikroskop möglich. Bei der Beobachtung unter dem Mikroskop kommt es dann u.a. darauf an, wie vital, wie aktiv, wie beweglich die einzelnen Spermien sind. Je beweglicher, desto fruchtbarer und desto eher können sie sich in der weiblichen Eizelle einnisten, um diese zu befruchten. Mit einer Spermauntersuchung kann außerdem festgestellt werden, wie flüssig das Sperma ist, welchen pH-Wert es hat und ob Bakterien darin vorhanden sind, die ebenfalls zur Unfruchtbarkeit führen können.

Wann wird ein Spermiogramm gemacht?

Es wird üblicherweise vor allem dann gemacht, wenn ein großer Kinderwunsch besteht, die Zeugung eines Kindes aber bisher nicht funktioniert hat. Mit einem Spermiogramm möchte man also herausfinden, ob es dem Mann möglich ist, seiner Frau ein Kind zu schenken, oder eben nicht.

Wie oft liegt die Unfruchtbarkeit beim Mann?

Die Unfruchtbarkeit beim Mann liegt in etwa genauso oft vor wie eine Unfruchtbarkeit bei der Frau, nämlich bei etwa 40%. Lediglich bei 20% der Fälle ist es so, dass beide, sowohl Mann als auch Frau, dafür verantwortlich sind, dass der Kinderwunsch nicht erfüllt werden kann. Hier muss man dann, wenn man unbedingt ein Kind haben möchte, andere Maßnahmen ergreifen. Es bietet sich dann zum Beispiel die Aufnahme eines Pflegekindes an.

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