Der Vorgang der Befruchtung

Das Wunder eines neu entstehenden Lebens – für werdende Väter und Mütter ist es wohl das Größte auf den Nachwuchs zu warten. Dabei beginnt dieses Wunder ganz klein und im Verborgenen mit der Befruchtung. Die Entstehng zwischen Mensch und Tier ist hierbei gar nicht mal so unähnlich.

Die ersten Schritte

Wenn ungeschützter Sex gehabt worden ist, steht die Chance bei ca. 15-25 %, dass eine Schwangerschaft durch die Befruchtung einer Eizelle in der Folgezeit etsteht. Zu 85-75 % jedoch auch nicht. Welche Gründe können eine Schwangerschaft verhindern?

  • Es befindet sich keine Eizelle im Eizellenfollikel
  • Die Eizelle ist noch nicht reif
  • Die Eizelle teilt sich nicht
  • Der Embryo entwickelt sich nach einigen Tagen nicht weiter

Während des Geschlechtsverkehrs dringen rund 500 Millionen (das sind anders ausgedrückt 500.000.000 Spermien!) Spermien in die Scheide. Von diesen schaffen es allerdings nur ein paar hundert Stück bis zur Eileiter, in welcher sie sich einnisten könnte. Eine Befruchtung ist jedoch erst mit dem Eisprung (auch Ovulation genannt) möglich. Zu bedenken ist jedoch, dass die Spermien in der Gebärmutter bis zu vier Tage lang beweglich bleiben können und eine Befruchtung auch dann noch möglich ist. Anders ist es, wenn die Spermien in der Eileiter sind: dort können sie insgesamt nur 12 – 24 Stunden befruchtungsfähig bleiben.

Die Zusammenkunft von Eizelle und Spermium


Durch den Eisprung wird der Schleimpfropfen für die Spermien durchlässig und sie können den Gebärmutterhals entlang “schwimmen”. Damit das Spermium auch seinen richtigen Weg findet, sendet die Eizelle nötige Lockstoffe. Der Weg ist allerdings noch lange nicht zu Ende: Um schließlich in das Innere des Zellkerns zu gelangen, muss das Spermium den Plasmamenmbran und die Proteine welche die Eizelle umgeben erst noch passieren. Dazu besitzt das Spermium spezielle Enzyme die diesen Vorgang ermöglichen.

Das Spermium im Zellkern

Nachdem ein (oder zwei bei Zwillingen) Spermium den Weg in den Zellkern geschafft hat, verändert dieser augenblicklich die chemische Zusammensetzung, damit kein weiteres Spermium ins Innere gelangen kann. Eizelle und Spermium verschmelzen nun: die Befruchtung entsteht genau in diesem Moment. Die Befruchtung ist also somit just der Moment in dem die Samenzelle und die Eizelle miteinander verschmelzen. Die befruchtete Eizelle (sogenannte Zygote), ist nun im Eileiter der Frau und beginnt nach nur 30 Stunden sich zu teilen.

Der Weg zur Gebärmutter

Das Ei bewegt sich anschließend durch die Eileiter in die Gebärmutter. Im schlimmsten Fall kann es in dieser Phase zu einer Eileiterschwangerschaft kommen. Meistens jedoch geschieht dies ohne größere Probleme. Nach ca. 14 Tagen kommt es zur Einnistung (sogenannte Nidation). Wenn dieses Ziel gefunden ist, kann das Kind anfangen sich zu entwickeln und ein neues Leben entsteht. Durch das kleine Ereignis der Befruchtung, entsteht ein neues Wesen auf der Erde.

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